Wieso ist unsere Hawaiian Spirulina nicht Bio?

… und warum sie trotzdem von Anthony William empfohlen wird.

Was Sie möglicherweise nicht wissen: unser Lieferant für Hawaiian Spirulina war die erste Firma auf der Welt, die zertifizierte Bio-Spirulina produzierte. Das ist seit ca. 15 Jahren nicht mehr so. Und das hat natürlich seinen Grund.

Im Sommer war Ronald Ivarsson vor Ort und hat zu diesem Thema ein Gespräch mit dem Gründer und wissenschaftlichen Leiter der Firma, Dr. Gerry Cysewski, geführt.

Wenn es um Qualität geht ist es wichtig ein paar Details zur Spirulina-Zucht zu wissen. Algen kann man durchaus als sehr genügsam beschreiben, jedoch gibt es drei entscheidende Faktoren, die Algen unbedingt benötigen, um zu gedeihen.

1. Wasser – im Falle von Spirulina Süßwasser und basisch

2. Sonne – klar, sonst läuft die Photosynthese nicht und keine Nährstoff werden gebildet

Sonnenuntergang auf Hawaii

3. Mineralien – einerseits Stickstoff und Phosphor, um Proteine aufzubauen und andererseits sind viele Mineralien die Zündfunken für jeden Stoffwechsel (auch für unseren), die Algen dann auch als äußerst mineralreiche Produkte an uns weitergeben (Bitte merken: Hawaiian Spirulina besteht zu über 10% aus Mineralien, daher ist sie ein sehr basisches Lebensmittel und schlägt beim Vergleich sämtliches Obst und Gemüse!)

Und diese Mineralien werden den Zuchtbecken zugegeben, weil das Wasser zu wenig Mineralien aufweist. Selbst Meerwasser hätte zu wenig Mineralien für ein optimales Spirulina-Wachstum.

Was hat dies nun mit der Bio-Zertifiziertung zu tun?

Damals vor 15 Jahren gab es Veränderungen bei den Richtlinien für Bio-Aquakultur in den USA. Um diese noch „biologischer“ zu machen wurden einige anorganische Substanzen verboten. Diese wurden zuvor als Dünger bzw. Nährstoffbeitrag in verschiedenen Bereichen verwendet. Unseren Spirulina-Züchter betraf das deshalb, weil auch die Verwendung von Chilesalpeter [Natriumnitrat, NaNO3] untersagt wurde. Chilesalpeter ist in der Spirulina-Zucht die Hauptquelle für Stickstoff, also für die Proteinbildung unabdingbar. Die Behörde argumentierte, dass Chilesalpeter wasserlöslich ist und dadurch ins Grundwasser sickern und dieses verunreinigen kann. Dass es ein komplett natürliches Produkt ist spielte dabei keine Rolle. Unser Züchter argumentierte dagegen, dass es dieses Problem bei der Spirulina-Zucht gar nicht gibt, weil alle Becken ausgekleidet sind und es so kein Versickern von Nitrat ins Grundwasser geben kann. Leider lies sich die Behörde nicht umstimmen und sie konnten keine Ausnahmeregelung erreichen.

Das endgültige Aus für Bio-Spirulina!

Unser Züchter hat natürlich sehr intensiv nach natürlichen Quellen für Stickstoff gesucht, die mit der Bio-Verordnung konform gehen. Einzig erlaubt sind bestimmte Kompost-Flüssigkeiten, die jedoch zu einer höheren bakteriellen Belastung der Produkte bzw. einem höheren Schwermetallgehalt geführt hätten. Das war dann das Aus für Bio-Spirulina.

Bio versus Natur!

Der wissenschaftliche Leiter auf Hawaii, Dr. Gerry Cysewski, drückte die konsequente Haltung so aus: „Daher entschieden wir, wir züchten weiterhin unsere Spirulina so wie es die Natur tut und produzieren damit ein Spitzenprodukt an Spirulina für unsere Kunden. Damit waren wir zwar nicht mehr Bio-zertifiziert. Aber wir haben immer noch einen völlig natürlichen Züchtungsprozess und eine Top-Qualität.“

Das ist ein entscheidender Vorteil von Hawaiian Spirulina: Auf Hawaii darf die Spirulina so wachsen wie sie in der Natur gedeiht. In der Natur findet man Spirulina in Seen mit basischem Wasser und einer hohen Menge an Nitraten und Phosphaten. Die Bedingungen in den Zuchtbecken imitieren also eine optimale natürliche Umgebung. Das führt zu einer sehr guten Spirulina mit einem hervorragenden Nährstoffprofil.

Eine Person hat einmal einen Vergleich angestellt: Der Versuch Spirulina in Bio-Qualität herzustellen ist ziemlich gut vergleichbar mit dem Ansinnen einen Eisbären zum Vegetarier zu machen. Er kann möglicherweise überleben, es dürfte ihm aber weder gut gehen, noch dürfte er damit sehr glücklich sein.

Auch Anthony William schätzt diese Qualität an Spirulina für …!

Ich zitiere Anthony William (Bücher „Mediale Medizin“, „Medical Food“): „Niemals zuvor in der Geschichte sind wir so vielen giftigen Substanzen ausgesetzt gewesen wie heute. … Entgiftung sollte daher zu unserer täglichen Praxis gehören.“ Dazu empfiehlt er einerseits eine 28-Tage-Reinigung und andererseits spezielle Mittel für die Entgiftung verschiedener Substanzen. Ausdrücklich die Hawaiian Spirulina gehört zu einer Kombination an fünf Mitteln, die er als die besten für die Entgiftung von Quecksilber ansieht.

Welches die anderen Mittel sind und warum gerade Hawaiian Spirulina dazu gehört werden wir Ihnen in einem der kommenden Beiträge ausführlicher beschreiben.

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