Warum ist die Spirulina aus Hawaii so überragend?

 

 

 

 

 

Nein, nicht wegen Huna, Hula und Ho’oponopono. Sondern wegen ganz anderer Faktoren, aber wer weiß, ob diese drei nicht doch etwas zur Besonderheit der Spirulina aus Hawaii von ESOVita beitragen.

In diesem Sommer besuchte Ronald Ivarsson, der Geschäftsführer von ESOVita, Hawaii und interviewte den wissenschaftlichen Leiter unserer Algenfarm, Herrn Dr. Gerald Cysewski, genannt Gerry.

Gerry benennt und erklärt die 3 Hauptfaktoren, warum sich das Team mit ihm als Mitgründer im Jahr 1984 für Hawaii als Standort entschied.

 

Hawaii ist für Hawaiian Spirulina einfach ideal


Viel Licht

⇒Œ Der Hauptfaktor für die Produktion von Mikroalgen im großen Maßstab ist das Licht. Sonnenlicht ist absolut wichtig. Hawaii ist hierbei besonders, weil hier die Sonnenscheindauer über das Jahr größer ist als an jedem anderen Platz in den USA. Wir möchten deutlich hervorheben, was Ihnen auf den ersten Blick wahrscheinlich selbstverständlich scheint. Man kann Algen auch im Gewächshaus (mit dadurch verändertem Sonnenlicht) oder in einer Industriehalle (mit Kunstlicht) züchten. Wirklich natürlich und vollwertig können sie nur sein, wenn sie die natürliche Energie der Sonne bekommen.

Hohe Temperatur

⇒ Die Nummer zwei ist: Warme Temperaturen. Sonne und Wärme sind nicht dasselbe. Es geht auch ohne Wärme, aber es ist besser mit. Gerry hat es geschafft, Spirulina bei Umgebungstemperaturen von minus 1 Grad Celsius erfolgreich zu züchten. Er war damals selbst überrascht, zu was Spirulina alles fähig ist. Aber effektiv war es wohl eher nicht.

Das ist mehr ein ökonomischer als biologischer Faktor, denn Gerry kann Spirulina auf Hawaii ohne Heizung oder Kühlung während des ganzen Jahres züchten. Vom Wohlfühlfaktor für die Algen und MitarbeiterInnen mal abgesehen.

Wenn Sie sportinteressiert sind, haben Sie eventuell eine Ahnung von den Bedingungen: Der Standort in der Nähe des Natural Energy Lab an der Kona Küste auf Big Island ist durch den Ironman und die dort herrschende Hitze berühmt berüchtigt. Nicht nur wegen ihrer selbst, sondern auch weil sich in diesem Bereich der Laufstrecke nicht selten das Rennen entscheidet. Trotz dieser nicht gerade gewöhnlichen Bedingungen war Gerry schon bei der ersten Besichtigung begeistert: „Das ist in der Tat der beste Platz, um Mikroalgen zu züchten.“

Wenig Regen

⇒ Der dritte Faktor ist die geringe Wahrscheinlichkeit für Regen. Nicht ganz unwichtig, damit Gerry in den großen, offenen Becken die Algen für die Spirulina- und Astaxanthin-Produkte züchten kann. Die Algen benötigen ein definiertes Milieu und das würde durch Regen verändert.

Wie wichtig das richtige Futter für die Spirulina-Algen ist haben wir in unserem Artikel dargestellt in dem wir erklären warum Hawaiian Spirulina nicht BIO ist.

Diese drei Punkte gaben damals den Ausschlag für Hawaii und gleichzeitig einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Algenfarmen auf der Welt.

Die ganze Story durch welch unglaubliche Spaß-Aktion die Spirulina nach Hawaii kam und welch tiefe Temperaturen Spirulina aushalten kann und trotzdem noch wächst, die haben wir hier für Sie.

Strand auf Big Island, Hawaii

ein nicht ganz untypischer Strand auf Big Island, Hawaii

Weltrekord: Weniger als 30 Minuten bis zum fertigen Produkt!

Gerry hat die Produktion so optimiert und nachhaltig gemacht und nutzt dafür alles, was dieser Standort zu bieten hat.

„Anfänglich wussten wir gar nicht wie wir diese besondere Ressource, das Meerwasser, nutzen könnten. Nach und nach entwickelten wir einen patentierten Trocknungsprozess, den wir Ocean Chill Dry nennen.

Wir nutzen diesen sowohl zum Kühlen als auch zur Entfernung von Feuchtigkeit in der Trocknungsanlage. Wenn wir mit der Trocknung beginnen, dann ist der Trockner voll mit Luft und enthält ungefähr 20% Sauerstoff. Durch die Einleitung neutraler Gase fällt der Sauerstoffgehalt innerhalb von zirka 5 Minuten auf weniger als 1%. So können wir die Spirulina trocknen und gleichzeitig alle oxidationsempfindlichen Nährstoffe wie Zeaxanthin, Beta-Carotin, Enzyme usw. schützen.“ Zudem ist die Temperatur, der die Spirulina während der Trocknung ausgesetzt ist, deutlich niedriger als bei einer üblichen Sprühtrocknung.

„Unsere Spirulina verweilt nur 12 Sekunden in unserem Ocean Chill Trockner. Das ist ein sehr schneller Prozess. Es ist tatsächlich so, dass ab dem Zeitpunkt, wenn wir die Spirulina aus dem Zuchtbecken holen weniger als 30 Minuten vergehen bis wir das fertige Spirulinapulver haben.“

Ein Weltrekordler muss einfach gut sein!

Das wussten selbst wir vorher nicht. Die Erklärung für die herausragende Qualität von Hawaiian Spirulina wird damit um einen Baustein reicher.

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