Das Ziel ist wieder im Blick

Bei Fabienne geht es mit der Form steil bergauf, sie wird deshalb aber keine Bergläuferin werden. Davon gehe ich aus, auch wenn es interessante Marathons im Gebirge gibt. Ihr mittelfristiges Ziel sind nach wie vor die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Dazu ist auch noch genügend Zeit, um bei einem Marathon im Herbst und / oder im Frühjahr die Herausforderung der Qualifikationszeit anzugehen.

 

Laufen mit Lust und ohne Beschwerden

Mittlerweile liegt meine erste kleine Laufeinheit schon wieder vier Wochen zurück. Seither habe ich meine Laufumfänge kontinuierlich gesteigert und bin dabei komplett schmerzfrei. Das ist ein tolles Gefühl. Der Körper hat sich wieder schnell an die Laufbewegung gewöhnt und es fühlt sich einfach „rund“ an. Auf meiner Stammrunde zu Hause flitze ich schon wieder an den meisten Läufern vorbei , auch wenn das Tempo gemessen an meinem Niveau vor der Verletzung noch nicht ganz so schnell ist. Aber ich verbessere mich von Woche zu Woche und meine Formkurve zeigt endlich wieder nach oben. Der Tiefpunkt ist überstanden!

Fabienne läuft wieder mit ihrer Trainigsgruppe - im Heidelberger Sommer (Bild: Florian Freundt)

Fabienne läuft wieder mit ihrer Trainigsgruppe – im Heidelberger Sommer (Bild: Florian Freundt)

 

Schneller, länger, stärker

In den ersten drei Wochen bin ich jeden zweiten Tag gelaufen, damit der Körper genug Zeit zur Regeneration und Adaption hat. Eine Verletzungspause von neun Wochen ist lang und Muskeln, Sehnen und Knochen brauchen Zeit um sich wieder an die alten Laufumfänge zu gewöhnen. In der dritten Woche war ich so weit, dass ich wieder 60 Min. am Stück gelaufen bin, in denen ich 14 km zurückgelegt habe. Außerdem hatte ich Dauerläufe, in denen ich mich an ein schnelles Tempo herantasten durfte, indem ich beispielsweise abwechselnd 2 Min. schnell und 2 Min. langsam gelaufen bin. Ich versuche möglichst wenig auf Asphalt zu laufen, die Fotos machen da vielleicht einen falschen Eindruck.

... und mit großem Schritt am Neckar entlang (Bild. Florian Freundt)

… und mit großem Schritt am Neckar entlang (Bild. Florian Freundt)

 

Radfahren steht weiterhin auf dem Plan

Seit letzter Woche laufe ich 2 Tage hintereinander und mache jeden dritten Tag eine Laufpause, d.h. aber natürlich nicht Trainingspause. Ich trainiere zusätzlich immer noch viel im Wasser, auf dem Rad und an Geräten.

Auf dem Radphoto seht ihr meinen Trainer und mich. Mittlerweile ist die gemeinsame Radeinheit durch den Odenwald am Mittwoch Abend schon fester Bestandteil der Trainingsgruppe geworden. Mein Trainer fährt selbst oft mit und hat sein altes Rennrad herausgeholt, auf dem er selbst zu seinen sportlich aktiven Zeiten trainiert hat.

Fabienne bleibt vorläufig auch dem Radfahren treu - gute Tipps gibt's vom Trainer

Fabienne bleibt vorläufig auch dem Radfahren treu – gute Tipps gibt’s vom Trainer (Bild: Florian Freundt)

 

Leistung und Ziel auch in Hörsaal und Labor

Und neben all dem Training habe ich sogar die Zeit und den Fokus für mein Studium gefunden. Das macht mich selbst ein wenig stolz. Ich habe nun eine Ziellinie für den Abschluss meines Masterstudiums, denn ich werde am 1. August meine Masterarbeit beginnen. Diese dauert 6 Monate, sodass ich im Februar 2020 fertig sein werde.

Bei dieser doppelgleisigen Herausforderung wünschen wir Fabienne alles Gute!

Beim nächsten Mal können wir wahrscheinlich Neuigkeiten zu Ihrem neuen Sponsor vermelden.  Seien wir gespannt welche „Schlappen“ sie nach Tokio tragen sollen …

 

Sie kennen Fabienne Amrhein noch nicht? Lesen Sie unser Portrait der Sportlerin.

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