Aus, Schluss, Vorbei, Ende

Fabienne schickte uns Ende April eine allzu unerfreuliche Nachricht.

Es ist Schluss mit Laufen.

Leider!

Fabienne Amrhein wird nie mehr einen Marathon laufen.

Fabienne Amrhein: Schluss mit Marathon. Finden wir uns damit ab.

Schluss mit Marathon. Finden wir uns damit ab.

 

Dennoch ist die Karriere noch nicht beendet … !

Sportfrei an Ostern

In der Woche vor Ostern und damit kurz vor den Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf sind bei ihr Schmerzen im Fuß aufgetreten, die dann bei der Untersuchung als Stressfraktur diagnostiziert wurden. Damit durfte Sie sich zwar über sehr erholsame Ostern „freuen“, aber gleichzeitig war auch klar, dass die Meisterschaften ins Wasser fallen würden … und einiges mehr.

Das erste Halbjahr ist damit „gelaufen“, und der Blick richtet sich schon auf danach, das heißt den Herbst und damit die nächste Chance die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio zu erlaufen.

Apropos „Wasser“: Was macht eine Läuferin, wenn sie überhaupt nicht laufen kann?

Natürlich, sie geht ins Wasser. Nicht weil sie jetzt auf Triathlon umstellt, sondern weil Aquajogging und Schwimmen bewährte Alternativen für Zwangspausen sind.
Bei Bewegung im Wasser ergibt sich eine ungleich geringere Belastung des Bewegungsapparates als beim Laufen auf der Straße. Daher gehört vorerst auch Radfahren zum Trainingsprogramm.

 

Überraschung

So, und jetzt halten Sie sich einmal fest, wie Fabienne mit dieser Situation umgeht:
– mit einer Überraschung inklusive –

„Leider wird es dieses Jahr keinen Frühjahrsmarathon für mich geben. Nachdem ich die ersten beiden Marathonvorbereitungen meines Lebens trotz großer Herausforderungen immer noch zu einem Happy End bringen konnte, machen dieses Mal Willensstärke und Entschlossenheit schlichtweg keinen Unterschied mehr. Eine Stressfraktur des rechten Fersenknochens zwingt mich nun zu einer zweimonatigen Laufpause. Damit wird Fabienne Amrhein nie wieder an einem Lauf teilnehmen. Dafür werdet ihr im Herbst das Debüt von Fabienne Königstein erleben. Und sie wird stärker sein als je zuvor. Ich werde diese Chance nutzen mir zu zeigen, dass ich ein Champion sein kann. Gewinnen ist einfach, aber in der Niederlage den Kopf oben zu behalten und weiter zu machen, das ist ungleich schwerer. Ich kann es kaum abwarten, mit all den anderen Champions, wie Katharina Heinig, Anja Scherl, Laura Hottenrott, Anna und Lisa Hahner und Franziska Reng, im Herbst um die Olympiatickets zu kämpfen!“

Es ist also alles anderes als Schluss! Wir freuen uns Fabienne bald mit weiteren so positiven Gedanken zu erleben und wünschen ihr eine ganz schnelle Genesung! Damit wir sie bald wieder am Neckar (und nicht im Neckar) laufen sehen werden …

Fabienne auf der Laufstrecke in heimischen Gefilden am Neckar

Fabienne auf der Laufstrecke in heimischen Gefilden am Neckar

 

Sie kennen Fabienne Amrhein noch nicht? Lesen Sie unser Portrait der Sportlerin.

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