Astaxanthin und Sport 2

Einer der wichtigsten Vorteile von natürlichem Astaxanthin für Sportler und hart arbeitende Menschen ist, dass es Kraft und Ausdauer erhöht. Erinnern Sie sich an den Lachs? Es scheint, dass der Effekt der Konzentration von Astaxanthin in der Muskulatur in gleicher Weise beim Menschen auftritt.

Studien, die für Sportler von Bedeutung sind:

Eine sehr spannende schwedische Studie aus dem Jahr 1998 überprüfte, was die ersten Anwender von natürlichem Astaxanthin bemerkten: Sie berichteten von mehr Kraft und mehr Ausdauer während der Verwendung von Astaxanthin. Die Teilnehmer der Studie waren gesunde, männliche Studenten im Alter von 17 bis 19 Jahren. In der Behandlungs- und der Kontrollgruppe waren jeweils 20 Probanden. Jeder Proband der Behandlungsgruppe nahm über sechs Monate täglich eine 4-mg-Kapsel Astaxanthin mit dem Essen ein. Die Kraftausdauer der Teilnehmer wurde am Anfang, in der Mitte und erneut am Ende des Experiments gemessen. Der Krafttest war nach wissenschaftlichen Maßstäben gestaltet: Die Forscher maßen die maximale Anzahl an Kniebeugen bis zum 90°-Winkel, die jeder Proband schaffte. Die Ausführung wurde durch eine „Smith machine“ mit anpassungsfähigem Stuhl kontrolliert. Eine „Smith machine“ ist ein speziell entwickeltes Gerät für den Kraftsport und zur Messung der Kraft in klinischen Studien. Die Teilnehmer wärmten sich vor jeder Kraftausdauermessung in geeigneter Weise auf.
Die Ergebnisse waren wirklich erstaunlich: In den sechs Monaten dieses Experiments mit Astaxanthin steigerten die Studenten ihre Kraftausdauer um 62%! Und dies bei der relativ niedrigen Dosierung von nur 4 mg Astaxanthin täglich. Die Studenten, die das Placebo bekamen, vermehrten ihre Kraftausdauer um 22%, ein normaler Wert für diese Altersgruppe und die Studiendauer. Astaxanthin machte diese Studenten stärker und erhöhte ihre Ausdauer dreimal so schnell wie die der Kontrollgruppe (Malmsten, 1998)!
Während die gleichen Ergebnisse nicht auch für ältere Menschen bzw. selbst Menschen dergleichen Altersklasse garantiert werden können, zeigen sie immerhin an, dass Astaxanthin Kraft und Ausdauer steigern kann. Dadurch ist es nachvollziehbar, dass jeder Athlet, der von der Sicherheit von natürlichem Astaxanthin überzeugt ist, es für sich selbst einmal ausprobieren möchte. Selbst wenn man alle anderen Vorteile für Sportler außer Acht lässt, ist der Vorsprung, den natürliches Astaxanthin allein für Kraft und Ausdauer verschafft, an und für sich ein großer Nutzen.

Zellschutz durch Astaxanthin in der Muskulatur

Schauen wir uns die Art der Unterstützung von Astaxanthin etwas genauer an: Die Mitochondrien in den Muskelzellen produzieren bis zu 95% der Energie unseres Körpers durch die Verbrennung von Fettsäuren und Traubenzucker. Aber während der Energieproduktion werden gleichzeitig auch hochreaktive freie Radikale erzeugt. Diese freien Radikale haben die Eigenschaft Zellmembranen zu schädigen und die DNS zu oxidieren. Ihr Einfluss auf die Muskelzellen setzt sich sogar noch nach dem Ende des Sporttreibens fort, indem sie Entzündungsbotenstoffe aktivieren, die in der Muskulatur Ermüdung und Beschwerden, wie Schmerzen und Empfindlichkeit, verursachen.
Entsprechend der mitochondrialen Theorie des Alterns ist der Funktionsverlust der Mitochondrien weitestgehend durch die oxidative Schädigung bedingt. Die Schädigungen beeinträchtigen die Sauerstoffausnutzung und schränken so den Prozess der Energiegewinnung (die Atmungskette) ein. Sobald eine Zelle nicht mehr in optimaler Weise Energie produzieren kann, nimmt die Kraft und Ausdauer des Betroffenen ab.
 
Während jeder anstrengenden körperlichen Aktivität entstehen große Mengen an freien Radikalen. Je anstrengender die Aktivität ist, desto größer ist die Menge an freien Radikalen. Wenn Sie z. B. Ausdauersport betreiben, wodurch Ihr Sauerstoffverbrauch um 70% ansteigen kann, ist die Menge der gebildeten freien Radikale in den Zellen ungefähr 12-Mal höher als wenn Sie sich in Ruhe befinden. Da Astaxanthin solch ein kräftiges Antioxidans ist, neutralisiert es sehr wirksam die freien Radikale in den Muskelzellen. Die kräftigen antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Astaxanthins – auch in den Mitochondrien – sind mit höchster Wahrscheinlichkeit die Wirkungsmechanismen, die es Astaxanthin möglich machen Kraft und Ausdauer von Menschen zu fördern.

Weniger Laktat durch Astaxanthin

Einen anderen sportrelevanten Aspekt betrachtete eine klinische Studie aus Japan. Hierbei wurde die Wirkung von natürlichem Astaxanthin auf den Laktatspiegel in den Muskeln gemessen. Laktat (Milchsäure) ist ein unerwünschtes Nebenprodukt von körperlicher Belastung; es häuft sich während des Sports in den Muskeln an und verursacht ein brennendes Gefühl und Müdigkeit. Wenn der Laktatspiegel niedrig gehalten werden kann, ist man fähig wegen geringerer Ermüdung länger Sport zu treiben. Teilnehmer dieser Studie waren 20-jährige Männer. Die Behandlungsgruppe nahm über vier Wochen täglich 6 mg natürliches Astaxanthin ein. Die Laktatspiegel wurden in beiden Gruppen vor und zwei Minuten nach einem 1200-m-Lauf bestimmt. Der Nutzen von Astaxanthin war offensichtlich: Die Behandlungsgruppe hatte nach dem Lauf im Mittel einen 28,6% geringeren Laktatspiegel im Vergleich zur Kontrollgruppe (Sawaki et al. 2002).

Umfrage: Weniger Muskel- und Gelenkschmerzen durch Astaxanthin
 
Eine Umfrage, die die Wirkung von Asta­xanthin auf sportlich aktive Personen untersuchte, wurde 2001 mit einem faszinier­enden Ergebnis abgeschlossen. An der Umfrage nahmen 247 Personen im Alter von 20 bis 87 Jahren teil. Von diesen Teilnehmern hatten 146 Probleme mit Muskel- und Gelenk­beschwerden. Nach Auswertung der Daten entdeckten die Forscher einen erstaunlichen Zusammenhang: Während der Einnahme von Astaxanthin berichteten 88% aller Teilnehmer von einer Besserung bei Muskel- und Gelenk­beschwerden. Generell traf zu, dass je mehr Sport jemand trieb, desto mehr Verbesserung konnte er verzeichnen (Guerin et al. 2002).

Verbesserung der Sehschärfe durch Astaxanthin

Ergänzend zu diesen Daten von sportlichen Personen haben zwei weitere klinische Studien, die bereits an anderer Stelle erwähnt wurden, eine direkte Bedeutung für Sportler. In einer Studie zur Fähigkeit des natürlichen Astaxanthins die Sehschärfe zu verbessern, wurden die Tests an Handballern vor bzw. nach einer Trainingseinheit durchgeführt wurden. Astaxanthin verbesserte zwei verschiedene Aspekte ihrer Sehschärfe, der größte Nutzen trat bei der Tiefenwahrnehmung (stereoskopisches Sehen) mit einer Verbesserung um 46% auf. Beim Handball ist, genauso wie in vielen anderen Sportarten, eine gute Tiefenwahrnehmung unverzichtbar, um erfolgreich zu sein (Sawaki et al. 2002).

Studie: Weniger Muskel- und Gelenkschmerzen durch Astaxanthin
 
Die zweite klinische Studie an der Universität von Memphis untersuchte Gelenkbeschwerden. Der leitende Forscher dieser Studie, Dr. Fry, sah die Daten der bereits veröffentlichten Studie noch einmal gründlich durch und entdeckte ein neues, interessantes Ergebnis: In einer Untergruppe der an der Untersuchung teilnehmenden Männer, die mit Gewichten trainierten, trat neben dem ursprünglich publizierten Ausbleiben von Gelenkbeschwerden auch eine Verringerung von Muskelbeschwerden auf (Fry et al. 2004). Zusätzlich zu den Entdeckungen von Dr. Fry wird das Potential von Astaxanthin, durch Sport ausgelöste Muskelbeschwerden zu mindern, von einer Vielzahl an Erfolgsberichten unterstützt.

Astaxanthin und bessere Ausdauer

Einer der Tierversuche prüfte die Wirkung von Astaxanthin auf die Ausdauer von Mäusen. Die Ausdauer wurde getestet, indem die Mäuse bis zur Erschöpfung schwimmen mussten. Die Mäuse, die mit dem Futter fünf Wochen lang Astaxanthin bekamen, zeigten gegenüber der Kontrollgruppe eine deutlich längere Schwimmzeit bis sie erschöpft waren. Die Resultate waren daher denen der klinischen Tests mit jungen Männern ähnlich: eine Steigerung der Ausdauer. Gleichzeitig wurden auch die Laktatspiegel in beiden Gruppen bestimmt. Wie erwartet, waren die Spiegel in der Astaxanthin-Gruppe signifikant geringer als in der Kontrollgruppe. Ein anderer, gemessener Effekt war alles andere als erwartet: Die Ergänzung mit Astaxanthin verminderte beträchtlich die Speicherung von Fett. Das ist die allererste Erwähnung solch eines Effektes, was weitere Untersuchungen erfordert bevor diesem Effekt irgendwelche Glaubwürdigkeit geschenkt werden kann. Der Deutungsversuch der Studienautoren geht von einer höheren Fettverbrennung der Mitochondrien aus: „Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Verbesserung der Schwimmausdauer unter Verabreichung von Astaxanthin durch eine gesteigerte Verwertung von Fettsäuren als Energiequelle bedingt ist“ (Ikeuchi et al. 2006). Es ist sehr interessant, dass die Ergebnisse dieses Tierversuchs jene der klinischen Studien exakt nachbilden - Astaxanthin verbessert die Ausdauer und vermindert den Laktatspiegel.

Weniger Schädigungen durch freie Radikale mit Astaxanthin
 
Die letzte Studie, die wir in diesem Kapitel betrachten, wurde an der medizinischen Universität in Kyoto (Japan) durchgeführt. In dieser Studie mussten die Mäuse in einem Laufrad bis zur Erschöpfung laufen. Es wurden drei Gruppen gebildet: Gruppe A war die Kontrolle, keine Belastung und kein Astaxanthin. Gruppe B musste den Belastungstest ohne Astaxanthin machen. Gruppe C durfte laufen und bekam mit dem Futter Astaxanthin. Nach dem Belastungstest bis zur Erschöpfung wurden die Tiere eingeschläfert und seziert. Die Herz- und Wadenmuskulatur wurde auf oxidative Schäden untersucht. Die Forscher fanden in Gruppe C verschiedene Werte einer oxidativen Schädigung in beiden Muskelarten vermindert. Übereinstimmend damit war die Oxidation im Plasma ebenso geringer. Die Zellmembranen der Herz- und Wadenmuskulatur der Gruppe C zeigten wesentlich weniger Schäden durch Peroxidation. Schäden an der DNS und an Proteinen waren gleichfalls deutlich reduziert. Beeindruckend ist die um über 50%-ige Verringerung der Entzündung in den Muskeln. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch die Werte für Entzündungsmarker und die Serum-Kreatinkinase günstiger waren. „Unsere Daten dokumentieren bei Mäusen, dass Astaxanthin absorbiert und in die Skelettmuskulatur und das Herz transportiert wird, obwohl sich die meisten Karotinoide hauptsächlich in der Leber akkumulieren und relativ wenig Verteilung in anderen, peripheren Geweben, inklusive der Skelettmuskulatur und dem Herz, zeigen. Diese einzigartige, pharmakokinetische Charakteristik von Astaxanthin macht es gut geeignet für oxidativen Stress in der Waden- und Herzmuskulatur. ... Demnach mildert Astaxanthin belastungsinduzierte Schädigungen, indem es freie Radikale unschädlich macht, und Entzündungen begrenzt“ (Aoi et al. 2003).
 
Die Autoren betonen die Verteilung im ganzen Körper, da sich die meisten anderen Karotinoide anders verhalten. Das ist ein einzigartiger und sehr wichtiger Unterschied zwischen natürlichem Astaxanthin und anderen Antioxidantien: Die meisten verteilen sich nicht im ganzen Körper.
 
Der zweite zentrale Punkt, der durch diese Studie bewiesen wurde, umfasst den Aspekt, dass Astaxanthin in allen Bereichen des Körpers in die es gelangt alle seine Eigenschaften entfaltet: Es eliminiert freie Radikale, mindert Entzündungen und verhindert die Schädigung unserer DNS und der Zellmembranen. Dies ist bislang einer der bedeutsamsten Tierversuche, die in-vivo die umfangreichen, verschiedenartigen Eigenschaften von natürlichem Astaxanthin demonstrierten.
 
Abschließend ist es leicht zu verstehen, dass die Kombination der Vorteile, wie
 
1) mehr Kraft und Ausdauer,
2) Unterbindung von Gelenk- und Muskelbeschwerden nach sportlichen Aktivitäten,
3) schnellere Erholung,
4) entzündungshemmender und antioxidativer Schutz der Energie produzierenden Mitochondrien und
5) geringere Schädigung von Zellmembranen und DNS
 
aus dem natürlichen Astaxanthin eine kraftvolle Waffe im Arsenal jedes Athleten machen.


Lesen Sie auch die weiteren speziellen Informationen über Astaxanthin:

- Astaxanthin: Basisinfo & Videos
- Unterschied Biu- und VitalAstin
- Astaxanthin und Lachse


Quelle: Buch "Astaxanthin - Der Stoff der Zukunft"

Das ganze Buch lesen unter www.astaxanthin-buch.de