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Curcumin - natürlich und stark!


Curcumin Extrakt: Holistic Boost

In der fernöstlichen Heilkunst wird Kurkuma mitunter als Wunderknolle bezeichnet, da sie seit langer Zeit in der Ayurveda verwendet wird.


Curcumin oder Kurkuma?

Gleich zu Anfang möchten wir Ihnen die Bedeutung der beiden Begriffe erklären, da diese auch beim Lesen des Textes hilft. Kurkuma ist die Pflanze, deren Wurzelstock man im Laden als kleine Knollen kaufen kann und aus dem das Curcumin gewonnen wird.
Curcumin und Kurkuma können sehr leicht verwechselt werden, da es gebräuchlich ist anstatt dem deutschen Begriff „Kurkuma“ den lateinischen Namen der Pflanze „Curcuma“ zu verwenden. Und von hier ist es nur noch ein kleiner Schritt zu Curcumin. Aber es ist eben nicht das Gleiche.


Was ist das für eine Wunderknolle?

Kurkuma (lat. Curcuma longa) gehört zur Familie der Ingwergewächse. Bekannt ist sie daher auch als Gelber Ingwer und auch als Gelbwurzel. Heimisch ist die Pflanze in Südasien.
Im Unterschied zum Ingwer ist die Kurkuma-Wurzel gelb bis intensiv orange. Frisch oder getrocknet kann es in der Nahrungszubereitung als Gewürz oder auch einfach als Farbstoff verwendet werden. In der Wurzel sind bis zu 5 Prozent ätherische öle enthalten, davon macht das Curcumin bis zu 3 Prozent aus.


Curcumin ist nicht nur Curry

Das Curcumin ist für die intensive Farbe der Wurzel und gleichfalls der vielen Curry-Gewürze verantwortlich. Weiterhin findet Curcumin Verwendung als Lebensmittelzusatzstoff (E 100) zur Färbung von Nahrungsmitteln wie z. B. Margarine, Teigwaren, Kartoffelflocken oder Reisgerichte.


Was sagt die Erfahrungsmedizin?

In der traditionellen Medizin in Asien, zum Beispiel in Indonesien, wird Kurkuma sehr vielfältig eingesetzt, besonders im Bereich Verdauung. In Deutschland wurde die „Gelbwurzel“ im Jahr 1930 ins „Deutsche Arzneibuch“ aufgenommen.

Was in diesem Zusammenhang natürlich interessiert, ist die Frage nach der medizinischen Bedeutung von Kurkuma beziehungsweise seiner ätherischen öle und des Curcumins. über gesundheitliche Anwendungen von Lebensmitteln dürfen wir in Deutschland keine Angaben machen, daher empfehlen wir Ihnen im Internet über die Anwendung von Curcumin zu recherchieren.


Herausforderung von Curcumin: Die Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit beschreibt wie schnell und in welcher Menge Stoffe in den Körper aufgenommen werden. Da unsere „Säfte“ hauptsächlich aus Wasser bestehen, werden fettlösliche Stoffe, wie Curcumin, deutlich schlechter als wasserlösliche aufgenommen. Als Ausweg bleibt entweder sehr große Mengen des reinen Kurkuma-Pulvers zu sich nehmen oder das Kurkuma- bzw. Curcumin-Pulver mit Verstärkern auszustatten. Das ist auch ein Grund für die Kombination mit anderen Gewürzen im Curry-Pulver.
Verbreitet ist die Kombination mit einem Extrakt aus Pfeffer (Piperin). Vergleicht man die Aufnahme von Curcumin in den Körper als reines Pulver und als Kombination mit Piperin so kann man mit letzterem eine 20-fach höhere Aufnahme erreichen.


Kurkuma in der Medizin - Studien und Erfahrungen

Kurkuma ist eine der am besten wissenschaftlich untersuchten Pflanzen. In der wissenschaftlichen Datenbank PubMed finden Sie mehr als 6900 Studien zu Curcumin. Durch die Erfahrungen aus diesen Studien kann man davon ausgehen, dass dieser Stoff in der Lage ist uns einen enorm vielfältigen Nutzen zu bieten. Inzwischen sind 175 physiologisch nützliche Effekte nachgewiesen.
Das ist außergewöhnlich. Jedoch zeigt die Studienlage eindeutig, dass Curcumin in der Lage ist einen enormen Nutzen für uns zu bieten.


Das gesunde Rezept: Goldene Milch

Sie brauchen: 1 Tasse Pflanzenmilch + 1 TL / 2-3 Kapseln CurcuminGold + 1 kleines Stück Ingwer + optional Süßungsmittel wie Xylit oder Kokosblütenzucker.
Alle Zutaten in einem Topf erwärmen und 10 Minuten ziehen lassen. Schütten Sie es in Ihre Tasse, lassen Sie es auf Trinktemperatur abkühlen und genießen Sie Ihre Goldene Milch!