Astaxanthin erst informieren dann natürliches Astaxanthin kaufen

Astaxanthin – ein ganz besonderer Stoff – ist das wirklich so?
In Bezug auf natürliches Astaxanthin wurde schon viel geforscht und noch mehr geschrieben. Doch noch längst sind die Wissenschaftler nicht am Ende ihrer Erkenntnisse angelangt. Sie sagen diesem Stoff eine große Zukunft voraus. Woran das liegt, möchte ich versuchen in diesem Artikel zu erläutern.  Astaxanthin ist eines der stärksten bisher bekannten Antioxidantien und bietet damit wertvollen Schutz vor freien Radikalen. Momentan sind Wissenschaftler dabei, Beweise dafür zu erbringen, dass der Einsatz von Antioxidantien in der menschlichen Ernährung eine wichtige Rolle bei der Verlängerung der Lebenserwartung spielt. In Hawaii sind die positiven Wirkungen von Astaxanthin schon seit vielen Jahren bekannt. Der Pro-Kopf Verbrauch ist dementsprechend hoch. Wie aber funktionieren Antioxidantien und warum sind diese so wichtig für unseren Körper?

Antioxidantien
Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die unerwünschte Oxidationen mit anderen Substanzen verhindern sollen. Antioxidantien sorgen im Körper dafür, dass unsere Zellen vor Angriffen von freien Radikalen geschützt werden. Die Oxidationsprozesse im menschlichen Körper, sind mit dem Vorgang des Rostens von Metallen vergleichbar. Durch den Vorgang der Oxidation kann ein solides Stück Metall in nur wenigen Jahren zerstört werden. Werden Metalle jedoch mit einem Korrosionsschutz versehen, kann das Rosten verhindert werden.  Antioxidantien schützen unsere Körperzellen vor Oxidation und Zerfall in der gleichen Art und Weise, wie ein Korrosionsschutz Metall vor dem Rosten schützt. Die vielleicht wichtigste Eigenschaft von Antioxidantien ist folgende: Sie sind in der Lage, sich mit oxidierenden freien Radikalen zu verbinden und diese dadurch unschädlich zu machen.

Freie Radikale
Freie Radikale sind sauerstoffhaltige Moleküle, die extrem unstabil sind und im Körper entstehen. Sie bestehen aus einem einzelnen Sauerstoffatom – und sind damit unvollständig – sie haben daher das starke Bestreben sich wieder zu vervollständigen. Auf ihrer Suche nach einem passenden Elektron sind sie ziemlich rücksichtslos. Sie entreißen dem nächstbesten gesunden Molekül das benötigte Elektron. Das sind oft Moleküle aus Zellwänden und Zellkernen. Freie Radikale stehen daher im Verdacht, die menschliche DNA schädigen zu können. Durch verschiedene Strahlungsarten, wie z.B. Sonnen-oder Höhenstrahlung, Rauchen, Umweltbelastungen, aber auch Leistungssport und die ungenügende Aufnahme von pflanzlicher Nahrung kann zu einer verstärkten Bildung von freien Radikalen beitragen. Durch ein entstehendes Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien entsteht oxidativer Stress. Wohl gibt es Hinweise darauf, dass eben dieser oxidative Stress Auslöser für die Entstehung vieler unserer Zivilisationskrankheiten ist.
Schäden durch freie Radikale können sein:
– Vorzeitige Hautalterung
– Nachlassende Muskelspannkraft
– Venenschwäche, Krampfadern
– Reduzierung der Sehkraft
– Schwächung und Zerstörung von Körperzellen
– Schnell voranschreitender Alterungsprozess
– DNA Schäden mit der Folge von unkontrollierten Zellteilungen
– Freie Radikale darf man aber keinesfalls verdammen, denn sie erfüllen auch durchaus sinnvolle und wichtige Funktionen im Körper.
– So dienen sie beispielsweise dem Immunsystem als chemische Waffe gegen Fremdorganismen.

Schutz vor einem Zuviel an freien Radikalen bieten uns die bereits erwähnten Antioxidantien. Das sind insbesondere Vitamine und Pflanzeninhaltsstoffe. Diese sind in der Lage mit den einzelnen Sauerstoffatomen zu reagieren, bevor diese unsere Zellen schädigen können. Unser Körper ist in der Lage eigene Antioxidantien zu produzieren, um eine normale Menge an freien Radikalen zu neutralisieren. Vorausgesetzt, dass wir unserem Körper Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe in ausreichendem Maße zuführen.

Vorkommen von Antioxidantien
Besonders häufig kommen Antioxidantien in pflanzlichen Lebensmitteln vor, die viele Farbstoffe besitzen. Hier einige Beispiele:
– Beeren: Brombeeren, Acai-Beere, Goji-Beere, Cranberries, Blaubeere, rote und schwarze Johannisbeeren, Sanddorn
– Granatäpfel, Aprikosen, Mangos
– Kirschen, Äpfel
– Gräser: z. B. Gerstengras, Weizengras, Dinkelgras
– Zitrusfrüchte, besonders Zitronen und Grapefruits
– frische Sprossen
– Möhren, Kürbisse, Tomaten, Süßkartoffeln, Blattsalate, Spinat, Feldsalat, auch Blätter von Brokkoli
– Kohlarten (alle): z. B. Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl
– Gemüse und Wurzelgemüse: Paprika, Tomaten, Gurken, Knoblauch, Zwiebeln
– Algen (z.B. Spirulina)
– Frische Kräuter: z. B. Basilikum, Petersilie, Kerbel, Rosmarin, Minze, Schnittlauch
– Gewürze: Ingwer, Kurkuma, Süßholz
– Wildkräuter bzw. Wildpflanzen und ihre Blüten: z. B. Löwenzahn, Brennnesseln, Giersch, Malvenblüten
– Nüsse: z. B. Haselnüsse, Paranüsse (diese enthalten viel Selen), Walnüsse, Mandeln

 

Ernährungstipps
Verzichten Sie auf das Schälen von Obst. Denn viele Antioxidantien sitzen in oder direkt unter der Schale. Waschen Sie Ihr Obst gründlich unter fließendem Wasser. Das ist hygienisch völlig ausreichend. Grundsätzlich gilt: Ernähren Sie sich möglichst ausgewogen und abwechslungsreich. Obst und Gemüse sollten mehrmals täglich auf Ihrem Speiseplan stehen. So ist gewährleistet, dass Sie gut mit sekundären Pflanzenstoffen versorgt sind. Ernährungsexperten empfehlen, fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Achten Sie darauf, möglichst viele Produkte zu essen, die gerade Saison haben und möglichst von regionalen Anbietern sind. Hier haben sie die Garantie, dass Ihr Obst und Gemüse wirklich frisch, gesund und schmackhaft ist. Denn Erdbeeren im Winter machen wirklich keinen Sinn und sind zudem noch teuer. Bei meinen Recherchen bin ich auf ein altes Hausmittel gestoßen, welches Johannes Heesters als seinen Jungbrunnen angesehen hat: Man schäle 150g Knoblauchzehen und schneide diese in Scheiben. Die Knoblauchscheiben ertränkt man in 200 ml klarem Schnaps und gibt die Mischung in eine Glasflasche. Das Gebräu lässt man 20 Tage an einem hellen Platz, am besten am Fenster, ziehen. Danach die Tinktur abseihen und erneut in eine saubere Glasflasche füllen. Jeden Morgen auf nüchternen Magen 40 Tropfen mit einem kleinen Glas Wasser einnehmen. Knoblauch ist ein wunderbarer Gefäßputzer, die schwefelhaltigen Aromastoffe senken zudem hohe Blutfettwerte, den Blutdruck und beugen der Verklumpung des Blutes vor. Außerdem ist Knoblauch ein toller Radikalfänger.

Astaxanthin – Antioxidans mit Sonnenschutz

Hätten Sie gedacht, dass Sie viel länger unbeschadet in der Sonne bleiben können, wenn Sie gut mit Antioxidantien versorgt sind? Denn wenn unsere Zellen von vielen Antioxidantien bewacht werden, können sie nicht von freien Radikalen angegriffen werden.

Astaxanthin ist ein Carotinoid und wenn es aus der Alge Haematococcus pluviali gewonnen wird, spricht man von besonders wertvollem natürlichen Astaxanthin. Es gilt als natürliches Sonnenschutzmittel, wenn es mindestens 4 Wochen vor Antritt einer Urlaubsreise eingenommen wird. In wissenschaftlichen Studien wurde in Bezug auf den Schutz der Haut folgendes nachgewiesen.
– Der Schutz vor UV-Schädigung, Hautreizung und Sonnenbrand,
– die Verzögerung von oxydativ-bedingter Hautalterung durch freie Radikale

Was ist Astaxanthin? Astaxanthin ist ein Carotinoid.
Carotinoide gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die für den Menschen nicht essentiell sind, aber als äußerst gesundheitsfördernd gelten. Carotinoide sind die fettlöslichen Farbpigmente vieler Pflanzen und damit für die kräftigen Farben von Gemüse und Früchten verantwortlich. Sie verleihen Paprika seine rote Farbe, sie machen Karotten orange und Trauben blau. Es gibt über 700 verschiedene Carotinoide, von denen ist das Beta-Carotin am bekanntesten. Es kommt vor allem in gelben und roten Obst- und Gemüsesorten vor. Carotinoide komme in tierischen Lebensmitteln (Milch, Eigelb) und in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Bei Obst und Gemüse ist der Carotinoidgehalt vor allem vom Reifezustand der Früchte oder des Gemüses abhängig. Aber auch die Lagerung und Verarbeitung spielen eine wichtige Rolle. Deshalb sollten Sie immer saisonale Produkte, die gerade Saison haben bevorzugen. In der Regel werden Carotinoide aus Nahrungsmitteln vom Körper besser aufgenommen, wenn diese zuvor erhitzt worden sind, da die Carotine dann besser für den Körper verfügbar sind. Bei der Zubereitung von Beta Carotin haltigen Lebensmitteln sollten Sie immer etwas hochwertiges Pflanzenöl zugeben, das erleichtert Ihrem Körper die Aufnahme dieses fettlöslichen Vitamins.

Sekundäre Pflanzenstoffe
Darunter versteht man all die guten Stoffe, mit denen sich Pflanzen selbst schützen. Sie fungieren als Abwehrstoffe gegen Schädlinge und Krankheiten, als Wachstumsregulatoren und als Farbstoffe. Weiterhin wird ihnen eine pharmakologische Wirkung zugeschrieben. Sie können gesundheitsfördernde, aber auch gesundheitsschädigende Effekte haben.
Im Gegensatz zu den primären Pflanzenstoffen kommen sekundäre Pflanzenstoffe nur in sehr geringen Mengen vor – die tägliche Aufnahme mit einer gemischten Kost beträgt etwa 1,5 g. Deshalb sind sie aber trotzdem von großer Bedeutung. Ihre Wirkung entfalten sie z.B. bei der Vorbeugung von Krankheiten wie Infektionen, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sekundären Pflanzenstoffe lassen sich in 9 Gruppen einteilen.

1. Carotinoide ( siehe vorausgehende Beschreibung)

2. Polyphenole
Polyphenole kommen in fast allen Pflanzen besonders in deren Randschichten und Blättern vor. Diesen Pflanzenstoffen kommt eine ähnliche Bedeutung zu, wie den Vitaminen. Heute sind uns zwischen 4000 – 5000 Flavonoide bekannt. Zu ihnen gehören wasserlösliche Pflanzenpigmente, zum Beispiel Flavone, Anthocyane und Proanthocyanidine, darunter Quercetin, Kaempherol und Myricetin. Diese verleihen unter anderem Kirschen, Weintrauben, Mispeln und Aprikosen ihre leuchtenden Farben. Außerdem weisen sie viele gesundheitsfördernde Eigenschaften auf. Hervorzuheben ist der Schutz vor Infektionen, Entzündungen, negativen Sauerstoffreaktionen im Gewebe und der Krebsentstehung.

3. Phytosterine
sind in fettreichen, pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Beispiele hierfür sind Sonnenblumenkerne, Nüsse und Hülsenfrüchte. Auch Pflanzenöle weisen einen hohen Gehalt auf. Bitte achten Sie darauf, dass diese kalt gepresst wurden. Phytosterine sind verantwortlich für die deutliche Reduzierung des schlechten LDL-Cholesterins.

4. Glucosinolate
auch Senfölglucoside sind charakteristische Inhaltsstoffe von Pflanzen aus der Überordnung Capparanae. Die Kreuzblütengewächse gehören bei uns zu den bekanntesten Familien. Kreuzblütler wie Senf, Meerrettich, Kresse oder Kohl verdanken den Senfölen ihren scharfen Geschmack. Den natürlichen Scharfstoffen werden Krebsschutzeffekte zugesprochen. Durch den enzymatischen Abbau der Glucosinolate durch pflanzeneigene Enzyme entsteht der typische Scharfgeschmack. Die Verbindungen zersetzen sich bei Zellverletzung, z.B. beim zerschneiden, zu den für Geschmack und Geruch typischen Senfölen. Sie bieten der Pflanze Schutz vor Fraßschäden durch Tiere und mikrobiellem Befall. Indem wir Gemüse zerkleinern, können wir die verfügbare Menge an Senfölen erhöhen, wogegen ein Erhitzen zu einer Einbuße führt. Als besonders wertvoll für die Ernährung gelten Sprossen aus Rettich-, Radieschen,- oder Kressesamen.

5. Sulfide
Sulfide sind schwefelhaltige Verbindungen, die wasser-oder fettlöslich sein können. Sulfide kommen am häufigsten in Liliengewächsen wie Zwiebeln, Spargel und Knoblauch vor. Die gesundheitsfördernden Wirkungen liegen in den antioxidativen Fähigkeiten, dem Schutz vor Krebs, Blutdruck-und Cholesterinspiegel senkend. Außerdem haben Sulfide antibiotische Eigenschaften.

6. Proteasen
Proteasen sind Enzyme, die für die Eiweißverdauung notwendig sind. Sie kommen reichlich in Pflanzensamen wie Hülsenfrüchten und Getreide vor. Gesundheitsfördernde Effekte sind Schutz vor Krebs, Blutzuckerregulierung und Entzündungshemmung.

7. Terpene
Terpene sind in der Natur weit verbreitet. Pfefferminze, Zitronen und Kümmel verdanken ihnen ihren intensiven Duft und Geschmack. Sie liegen vor allem in Pflanzen als Bestandteile der ätherischen Öle vor. Bekannte Terpene sind die Vitamine A, E und K. Ihnen werden Wirkungen in der Krebsprävention zugesprochen.

8. Phytoöstrogene
Isoflavone sind die pflanzlichen Vorstufen der menschlichen Östrogene, sie werden Phytoöstrogene genannt. Wenn wir sie über die Nahrung aufnehmen, werden sie im Darm in wirksame Hormone umgewandelt. Dafür benötigen wir allerdings eine intakte Darmflora. Wenn sie geschwächt ist, z.B. durch Einnahme von Antibiotika, werden die Phytoöstrogene nicht ausreichend aktiviert. Eine gute Verdauung ist deshalb immer von zentraler Bedeutung. Durch die Aufnahme von Phytoöstrogenen über die Ernährung können Beschwerden in den Wechseljahren gemildert werden. Dazu gehören z.B. Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, trockene Haut und Schleimhäute. Phytoöstrogene sollen vor Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen schützen, indem sie am Knochen- und Gefäßsystem eine östrogenartige Wirkung erzeugen. Phytoöstrogene sind reichlich in Erbsen, Linsen, Leinsamen und Bohnen enthalten. Auch Soja ist ein guter Lieferant. Allerdings haben Studien ergeben, dass viele Frauen in den westeuropäischen Ländern Probleme haben, das Sojaeiweiß vollständig zu verstoffwechseln.

9. Saponine
Saponine sind meist bitter schmeckende Verbindungen. Sie sind in Hülsenfrüchten wie Erbsen, Linsen oder Sojabohnen enthalten und führen beim Kochen in Wasser zur Schaumbildung. Daher sind sie für Fische toxisch. Saponine werden fast ausschließlich von Pflanzen gebildet. Zu finden sind sie in Hülsenfrüchten, Spargel, Hafer und Sojabohnen. Galten diese pflanzlichen Substanzen früher eher als schädlich, stehen heute die gesundheitsfördernden Effekte der Saponine wie der Krebsschutz oder die Cholesterinsenkung im Vordergrund. Viele Saponine wirken vor allem auf Pilze wachstumshemmend. Mittlerweile nimmt man an, dass ihre Bedeutung für die Pflanze darin liegt, sie vor Pilzbefall zu schützen.

Sekundäre Pflanzenstoffe in der Küche
Vielleicht kennen Sie dieses Zitat auch: „An apple a day keeps the doctor away“!
In diesem Zitat steckt sehr viel Wahrheit. Doch leider ist es mit einem Apfel am Tag nicht getan. Damit sekundäre Pflanzenstoffe ihre gesundheitsfördernden Wirkungen entfalten können, benötigen wir größere Mengen am Tag. Die Regel „5 am Tag“ wurde vom gleichnamigen Verein im Jahr 2000 ins Leben gerufen, und seit dem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unterstützt. Allerdings wird die empfohlene Tagesmenge von 650g Obst und Gemüse von den meisten Deutschen bis heute nicht erreicht. Dabei sollten die bioaktiven Substanzen, die in Gemüse und Obst, Getreide und Hülsenfrüchten stecken, eine wichtige Rolle in unserer täglichen Ernährung einnehmen. Fest steht, dass zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen in Deutschland übergewichtig sind. Fast ein Viertel der Übergewichtigen sind fettleibig (adipös). Mittlerweile ist Übergewicht zur Volkskrankheit geworden und Auslöser von vielen –auch chronischen- Erkrankungen. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen sollen, die meist empfindlichen sekundären Pflanzenstoffe bei der Verarbeitung in der Küche zu erhalten.

Wichtig: Die Auswahl muss stimmen
Sekundäre Pflanzenstoffe gibt es in großer Anzahl und mit unterschiedlichen Wirkungen. Daher reicht es nicht aus, nur einige wenige Lebensmittel auszuwählen und diese in rauen Mengen zu essen. In den Medien werden Tomaten, Brokkoli oder grüner Tee gerne hoch gelobt. Allerdings liefern sie nur einen Teil der schützenden Substanzen. Auf die richtige Mischung kommt es an! Saisonale Produkte, die frisch und reif geerntet werden, garantieren Ihnen einen höheren Gehalt an bioaktiven Stoffen. Die Lagerdauer sollte möglichst kurz sein, daher greifen Sie lieber zu Tiefkühlgemüse, statt zu welken Kohlrabi aus dem Supermarkt.

Achtung: empfindlich
Licht, Luft, Wärme und Wasser führen zu hohen Nährstoffverlusten. Um die Verlustraten möglichst gering zu halten, ist es hilfreich einige Regeln zu beachten. Wasserlösliche lnhaltsstoffe wie Mineralstoffe, wasserlöslich Vitamine usw. bleiben erhalten, wenn Sie die Lebensmittel vor dem Zerkleinern nur kurz waschen und direkt als Rohkost essen oder in wenig Flüssigkeit oder Fett dünsten. Verwenden Sie die Garflüssigkeit z.B. für Soßen oder trinken Sie diese direkt nach dem abkühlen, denn sie enthält wertvolle Inhaltsstoffe. Auf das Trinken der Garflüssigkeit von Kartoffeln sollten Sie laut neuesten Studien allerdings verzichten, denn dieses enthält Solanin. Das ist eine schwer lösliche, leicht bittere Substanz, die weder durch Hitze zerstört noch von menschlichen Verdauungsenzymen abgebaut wird. Sie geht beim Kochen ins Kochwasser über und sollte besser weggeschüttet werden.

Hitzeempfindliche Carotinoide aus Blattgemüse werden am besten durch kurze Garzeiten und geeignete Garverfahren wie das Dünsten erhalten. Rohkost ist auch hier die Zauberformel, mit vielen frischen Kräutern oder Keimlingen aus Hülsenfrüchten und Getreide sorgen für Sie für Abwechslung. Mit frischen Kräutern tun Sie Ihrer Gesundheit außerdem einen Extra Gefallen. Wussten Sie, dass Bärlauch nicht nur die Verdauung fördert, sondern auch Arteriosklerose verhindert und den Blutdruck senkt. Er kann sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Bärlauch ist das reinste Multitalent gegen Zivilisationskrankheiten. Ein schönes Beispiel für die heilsame Wirkung von Kräutern ist auch das Basilikum. Es kann angewendet werden bei: Fieber, Magenschwäche, Blähungen, Darminfektionen, Magenkrämpfen, Verstopfung, Gicht, Blasenentzündung, Nervenschwäche, Schwindelanfälle, Migräne, Wechseljahresbeschwerden, Hautabschürfungen, Hautrisse, schlecht heilende Wunden, Insektenstiche, außerdem wirkt es: antibakteriell, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, darmreinigend, Muttermilch fördernd, Menstruationsfördernd, Libido steigernd… An diesen Beispielen sehen Sie, wie interessant es sein kann, sich mit verschiedenen Aspekten der Ernährung auseinander zu setzen.

Das Beste sitzt in der Schale!
Und das bezieht sich nicht nur auf die verdauungsfördernden Ballaststoffe, auch sekundäre Pflanzenstoffe wie die Polyphenole sitzen bevorzugt direkt unter der Schale, um die Pflanzen vor äußeren Einflüssen zu schützen. Also bitte die guten Äpfel nicht schälen, die weiße Haut von Zitrusfrüchten kann man durchaus mitessen (enthält viele Flavonoide), Wurzelgemüse sollte nur gut abgebürstet werden und Vollkorngetreide statt Weißmehlprodukte verwendet werden. Eine gute Alternative ist auch Dinkelmehl, welches leicht nussig schmeckt und nicht so herb wie Weizen-oder Roggenvollkornmehl ist.

Kennen Sie Chiasamen, Braunhirse und Erdmandeln?
Diese 3 wertvollen Kandidaten kennenzulernen lohnt sich durchaus.
Chiasamen: sind besonders reich an essentiellen Omega3 und Omega6 Fettsäuren. Sie liegen hier im exzellenten Verhältnis von 3:1 vor. Chiasamen enthalten hochwertiges Protein, Antioxidantien, Mineralstoffe und Vitamine.

Braunhirse: ist reich an Magnesium, Zink, Eisen und Vitamin B6. Magnesium unterstützt den Erhalt von Zähnen und Knochen. Das Spurenelement Zink trägt zur Erhaltung der gesunden Haut, Haaren, Nägel und Knochen bei. Es unterstützt den natürlichen Säure-Basen Stoffwechsel. Eisen trägt zur alltäglichen Bildung von roten Blutkörperchen und dem Sauerstofftransport im Körper bei.
Erdmandeln: zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen aus. Außerdem beinhalten sie weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie Enzyme, Phytohormone, Biotin und das Flavonoide Rutin. Erdmandel-Mehl ist eine perfekte Alternative zu Weizenmehl, denn es enthält kein Gluten. Auch Erdmandeln eignen sich hervorragend zur Stabilisierung des Säure Basen Haushalts.

„Der Murks mit der Milch“
Milch steht im Verdacht die Aufnahme von vielen Antioxidantien (insbesondere Flavonoide) daran zu hindern, ihre antioxidative Aufgabe zu verrichten. Deshalb genießen Sie Ihre Früchte besser ohne Joghurt oder Quark. Und ein Milchshake mit Früchten macht wohl auch keinen Sinn. Ebenso ist der leckere Salat mit dem Joghurt Dressing für die Katz. Und wenn es auch noch so lecker schmeckt: Gemüse mit Käse überbacken ist ein absolutes No-Go in Sachen Gesundheit. Ich persönlich frage mich übrigens schon länger, was daran gesund sein soll, die Muttermilch einer anderen Spezies zu trinken. Aber das ist ein Thema für sich.

Die Bedürfnisse unseres Körpers – Zusammenfassung

Wer vital, schlank und vor allem gesund durchs Leben gehen will, sollte sich ein paar Grundsätze zur Gewohnheit machen:
+ viel trinken – täglich 2-3 Liter stilles Wasser oder ungesüßten Kräutertee
+ täglich 1 Glas Gemüsesaft trinken
(ohne Zusätze)
+ auf Sonnenblumenöl weitgehend verzichten, dafür besser Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl und Leinöl verwenden; hier bitte immer auf eine gute Qualität achten; kalt gepresst ist Pflicht
+ täglich 20-30 Gramm Wallnüsse, Sonnenblumenkerne oder Leinsamen essen
+ Milchprodukte reduzieren; geben Sie doch einmal Mandel-oder Hafermilch ins Müsli, das ist lecker und gesund
+essen Sie saisonale Produkte, suchen Sie sich nach Möglichkeit einen Bauern Ihres Vertrauens
+ machen Sie Gemüse zu Ihrem Grundnahrungsmittel und achten Sie auf schonende Verarbeitung
+ freunden Sie sich mit frischen Kräutern und Gewürzen an,
+ lernen Sie die Ingwer kennen, denn dieser wirkt antibiotisch und immunstimulierend und ist ein gutes Stärkungsmittel.
+ bevorzugen Sie grünes Gemüse,
+ essen Sie die jungen Blätter von Kohlrabi, Karotten, Radischen und Co. Sie enthalten viel mehr Mineralstoffe und Eiweiß als ihre Rüben bzw. Knollen. Rote Bete Blätter enthalten etwa sieben bis achtmal so viel Calcium, die dreifache Menge an Eisen und Magnesium, sechsmal so viel Vitamin C, um die 200mal so viel Vitamin A und 2000mal mehr Vitamin K als die Rote-Bete-Knolle. Hier lohnt sich die Überlegung, ob die Sie die Blätter zum Biomüll geben oder doch lieber essen sollten.
+ essen Sie Obst und Gemüse nicht in Verbindung mit Milchprodukten, sonst ist die Aufnahme der wertvollen Antioxidantien in Gefahr
+ essen Sie nur Lebensmittel, die Sie persönlich vertragen

Astaxanthin als universelles Heilmittel?

Die wichtige Rolle der Antioxidantien habe ich in meinem Beitrag nun recht umfangreich beschrieben. Da Astaxanthin ein sehr starkes Antioxidans ist, hat es sicherlich viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Wichtig ist, dass Sie beim Kauf auf ein natürliches und hochwertiges Produkt achten. Da Astaxanthin sofort zerfällt, wenn es mit Sauerstoff in Berührung kommt und damit wertlos wird, lohnt es sich hier auf Qualität zu achten. Kaufen Sie nur Produkte, die nach dem neuesten Stand der Technik verarbeitet wurden. Sicherlich ist man hier als Endverbraucher mit Firmen, die schon jahrelange Erfahrung mit Astaxanthin haben, am besten bedient. Ihr Ronald Ivarsson

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